Thomas de Kiff
10. April 2026
Morgen verlasse ich drei Tage nach einer OP die Atos-Klinik Heidelberg (Internationales Zentrum für Orthopädie/IZO). Nach nun insgesamt fünf Eingriffen an meinem linken Knie, die ersten vier in anderen Kliniken, hat die Leidensgeschichte jetzt wahrscheinlich ein Ende. Man soll den Morgen nie vor dem Abend loben. Dennoch traue ich mich schon jetzt, zwei Tage nach der OP durch Prof. Dr. Becher, eine ausgesprochen positive Bilanz zu ziehen. Im Rahmen der vorangegangenen vierten OP in der Helios Endo-Klinik Hamburg wurde mir im August 2024 ein künstliches Kniegelenk verpasst. Leider ist die OP dort nicht ganz glatt verlaufen, so dass Prof. Becher jetzt nachbessern musste. Zwar wurde die TEP In Hamburg korrekt eingebaut und sitzt fest, doch vielleicht hätte man meiner Kniescheibe etwas mehr „Aufmerksamkeit“ schenken können. Nachdem ich in den vergangenen Monaten wieder starke Schmerzen beim Gehen hatte, wurde durch Prof. Dr. Becher: 1. Ein kleineres Gelenk-Inlay eingebaut 2. Die nach den vielen Operationen im linken Knie entstandenen Verklebungen und Vernarbungen beseitigt, so dass ich schon jetzt – ohne weitere Physio- und Reha-Maßnahmen - nur noch ein Streckdefizit von 10% habe. 3. Die massiven Vernarbungen hinter der Kniescheibe geglättet und ein Kniescheiben-Inlay an der Patella befestigt. In der Klinik wurde ich im Vorfeld durch Prof. Dr. Becher rundum aufgeklärt und fasste sehr schnell Vertrauen. Das trifft ebenso auf die AnästhesistInnen und Anästhesie-Schwestern zu, die mich gewissenhaft und absolut professionell auf die Narkose vorbereitet haben. Ihnen und dem engagierten Pflegepersonal und Stations-Schwestern merkt man an, dass es eine ehrliche Bereitschaft gibt, nicht nur einen Job zu machen, sondern Menschen die Angst vor der OP zu nehmen, sie zu heilen und wieder gesund zu pflegen. Ich bin fachlich nicht in der Lage, die Leistung des Operateurs zu beurteilen. Was ich aber sagen kann, ist: Zwei Tage nach der OP laufe ich fast wieder schmerzfrei und die mitgebrachten Gehstöcke haben eher eine Alibi-Funktion. Was man nach meiner Auffassung verbessern könnte, hat nicht direkt etwas mit der medizinischen Versorgung zu tun, sondern betrifft das Essen. Hier könnte vielleicht über Alternativ-Angebote zu einer gesunden und auf Wunsch kalorienreduzierten Ernährung nachgedacht werden.