Paul Ine
10. June 2026
Da meine ursprüngliche Bewertung mit über 20 Likes (Zustimmungen) hier verschwunden ist, bewerte ich diesen Arzt erneut. Vor ca. 10 Jahren stellte ich mich nach einem Hundebiss mit einem selbst für Ärzte im Praktikum deutlich erkennbaren Phlegmone mit beginnender Sepsis (der blaue Strich auf der Innenseite des Arms war bereits deutlich erkennbar) bei Herrn (Dr.) Peters vor. Abgesehen von der Unfreundlichkeit und Arroganz dieses Arztes hat mich seine Fehleinschätzung bei einer lebensbedrohlichen Diagnose komplett schockiert, und das bis heute. Herr Peters erkannte die Situation nicht als medizinischen Notfall, sondern schickte mich zu meinem Entsetzen mit den Worten "ich solle mich nicht so anstellen" übers Wochenende mit Penicillin (was hier, nebenbei bemerkt, gar nicht geholfen hätte) und einem Verband nach Hause. Als jemand, der aus einer Familie mit mehreren Ärzten kommt, habe ich hier zum Glück richtig reagiert und bestand auf einer sofortigen Überweisung ins Krankenhaus. Daraufhin reagierte Herr (Dr.) Peters regelrecht aggressiv, da er dies nicht für notwendig erachtete, und beschimpfte mich gleichzeitig als "schwierige Arzttochter". Ich bin im Anschluss an diesen Arztbesuch sofort ins UKE gefahren, erklärte an der Aufnahme die Situation und wurde sofort am Wartebereich vorbei einem Arzt vorgestellt. Dort erklärte man mir, dass ich noch am selben Tag operiert werden müsse, weil Lebensgefahr bestehe. Ich dürfte nicht mehr nach Hause und wurde vom Nachmittag bis 23:00 an einen Tropf mit hochdosierten Antibiotika gehängt, wobei die Hand die ganze Zeit im Verband mit Schiene in der Luft hängen musste, um die Bakterien aus der Hand abzutransportieren. Danach, gegen 23:30, wurde ich notoperiert. Die Oberärztin am nächsten Morgen sagte mir, dass ich, wenn ich nicht sofort ins Krankenhaus gekommen wäre, das Ganze vielleicht nicht überlebt hätte. Zudem konnte sie mir auch nach erfolgreicher OP nicht garantieren, dass ich nicht doch noch die Hand oder sogar den ganzen Arm verlieren würde. Zum Glück ist das nicht passiert. Bis heute denke ich daran, was aufgrund der völligen Fehleinschätzung einer ganz eindeutigen Diagnose des Herrn (Dr.) Peters hätte passieren können und ob ich überhaupt noch leben würde. Ich habe den ganze Vorgang damals Herrn Dr. Berg in einer eMail geschildert. Bis heute kam hier weder eine Reaktion, noch eine Entschuldigung! Auf Jameda wurden die Vorwürfe, die ja DOKUMENTIERT sind, natürlich einfach bestritten. Herr (Dr.) Peters dürfte mittlerweile in Rente sein, und ich hoffe, dass er in dieser Praxis nicht ab und an noch Privatpatienten behandelt. Der einzige Grund, warum das Ganze keine rechtlichen Konsequenzen oder Konsequenzen durch die Ärztekammer hatte, war meine damalige Lebenssituation, da ich kurz vor einem beruflichen Wechsel und Umzug in eine andere Stadt stand und hier sehr eingebunden war, was meine ganze Aufmerksamkeit und Kraft erforderte. Anderenfalls hätte ich dies so NICHT stehen lassen, weil Fälle wie diese gemeldet werden MÜSSEN, um andere Patienten zu schützen. In diesem Sinne ...