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Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende

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Göttingen
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Bewertungen (5)

3.2
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MrsLeouna

10. June 2026

Ich habe mein FSJ in diesem Krankenhaus auf der geriatrischen Station 6.2 absolviert. Die Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, haben mich bis heute psychisch geprägt. Während meiner Zeit dort wurde ich aufgrund meiner Hautfarbe diskriminiert und respektlos behandelt. Statt mit meinem Namen wurde ich von einigen Mitarbeitenden wiederholt nur als „die Schwarze“ bezeichnet. Für eine damals 16-jährige Person war das sehr verletzend und entwürdigend. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Situation während meiner Pause. Obwohl ich offiziell Pause hatte, kam eine Mitarbeiterin mehrfach in den Pausenraum und forderte mich auf, auf die Patientenklingeln zu reagieren. Als ich darauf hinwies, dass ich gerade Pause habe, wurde mir die Tür so heftig vor der Nase zugeschlagen, dass ich mich erschrocken habe und Herzrasen bekam. Darüber hinaus wurde über mich gelästert, und ich hatte häufig das Gefühl, ausgegrenzt und bewusst aus dem Team herausgedrängt zu werden. Ich habe mich damals nicht wertgeschätzt und nicht geschützt gefühlt. Auch wenn diese Zeit inzwischen zurückliegt, beschäftigt mich das Erlebte bis heute. Ich hoffe, dass solche Erfahrungen heute ernster genommen werden und dass junge Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe respektvoll behandelt werden.

K

KCP

07. June 2026

Vor etwa einem Jahr wurde mein Knie hier untersucht und die Notwendigkeit einer Operation festgestellt. Was danach kam, war eine einzige Enttäuschung. Dr. Näther hat mir einige Fachbegriffe erklärt, die ich nicht kannte – ganz normal, ich bin kein Mediziner. Als ich ihn bat, die Begriffe zu wiederholen, empfahl er mir beim nächsten Termin einen „Dolmetscher" mitzubringen. Ich lebe seit fast acht Jahren in Deutschland. Mein Deutsch reicht für eine normale Unterhaltung vollkommen aus. Dass man mir, weil ich medizinische Fachbegriffe nicht auf Anhieb verstehe, einen Dolmetscher empfiehlt, ist nicht nur herablassend, es ist schlicht respektlos. Nach der Diagnose wurde mir kein Operationstermin genannt. Stattdessen sollte ich nach Hause gehen und auf einen Anruf warten. Ich habe drei bis vier Monate gewartet. Kein Anruf. Nichts. Ich habe daraufhin die Klinik gewechselt und dort wurde mir nach der Bestätigung der Diagnose sofort ein konkreter Operationstermin genannt. So sollte es laufen. Schlechte Kommunikation, mangelnder Respekt gegenüber Patienten und null Organisation. Nicht empfehlenswert.

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David G.

27. May 2026

Ich wurde schon häufiger auf der Station 5.01, wegen RückenOPs eines Belegsarztes, versorgt. Trotz der vielen Jahre, die immer dazwischen lagen, habe ich mich immer sehr wohlgefühlt und wurde wirklich hervorragend von dem Pflegepersonal umsorgt und versorgt. Viele Krankenpfleger*innen sind anscheinend schon lange auf der Station, da ich einige auch in diesem Jahr wiedergesehen habe. Niemand ist gerne als Patient in einem Krankenhaus, aber die Frauen und Männer der Station machen den Aufenthalt, auch mit einem lockeren Spruch auf den Lippen, wirklich sehr aushaltbar, nett und kurzweilig.

M

M N

19. April 2026

Zu erst das Positive: Die Ärzte waren wirklich klasse, gut verständlich, sachlich und bemüht. Die Schwestern und Pfleger waren sehr empatisch und zu 98% kompetent und freundlich. Das Essen war für ein Krankenhaus ok. Die Zimmer geräumig.TV ist kostenlos mam braucht aber Kopfhörer mit Kabel. Kann man zur Not für 5 Euro in der ZNA erwerben. Jetzt ein bisschen gemecker: Meine Medikamente (leider zahlreich) haben meist nicht gestimmt. 50% vom Personal waren der deutschen Sprache nicht mächtig und haben nicht verstanden was man von Ihnen brauchte. Ich finde das für ein Krankenhaus persönlich nicht angebracht. Da sollten evtl nochmal ein paar Sprachkurse besucht werden. Was mich persönlich noch gestört hat: wenn man etwas vom Pfleger/innen etwas gebraucht hat musste man stellenweise 5 mal hinterher laufen weil es immer wieder vergessen wurde. Ich habe volles Verständnis das hier viel zu tun ist und mal was vergessen werden kann. Aber es kam sehr oft vor. Manche saßen mit dem Handy versteckt in der Ecke oder saßen damit draußen. Das außerhalb der Pausen. Somit kann es ja nicht so viel Zeitmangel geben. Die Zimmer sind von der Sauberkeit her ok. Das Bad allerdings sammelt Staubflocken in den Ecken die während meines 8 tägigen Aufenthaltes nicht einmal verschwunden sind. Auch die Zahnpastaflecken am Spiegel sind immer noch da :)) Was mich aber richtig gestört hat waren die ausländischen Clans die jeden Tag im Eingangsbereich die ganze Halle füllen und vor der Eingangstür stehen. Andere Patienten sagten mir das es fast jeden Abend so sei und das sie sich ebenfalls dadurch massiv gestöhrt fühlen. Gibt es da keine Möglichkeit da was zu verändern? Aber alles in allem war es ein angenehmer Aufenthalt, ich habe mich gut aufgehoben gefühlt.

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Elisabeth H

18. April 2026

Ich habe eine geplante OP gehabt. Die Aufnahme im Haus lief reibungslos und war gut organisiert. Jederzeit konnte ich bei Unsicherheit Hilfe erfragen und wurde mir auch angeboten. Die Wartezeiten hielten sich in Grenzen. Das Personal war ausgesprochen freundlich. Der Tag der OP verlief problemlos und kleine Sorgen und Bedenken konnten durch das durchweg sehr freundliche Personal schnell ausgeräumt werden. Der Aufenthalt auf der Station 5.01war von viel Freundlichkeit und Aufmerksamkeit durch das ganze Personal begleitet. Ich fühlte mich gut aufgehoben und möchte mich recht herzlich bei den Mitarbeitern bedanken. Mit freundlichen Grüßen Elisabeth Hundeshagen