Alfons Güss
07. July 2025
Alles fing eigentlich gaz gut an. Über die Phase der Diagnose wurde ich sowohl von Herrn Dr. Benes, als auch vom ganzen Praxisteam sehr gut begleitet. Bis in Marburg in der Tagesklinik ein Termin vereinbart wurde. Vorab habe ich sämtliche Vorbefunde, Medikamentenplan und Blutwerte zur Verfügung gestellt. Auch habe ich im letzten persönlichen Gespräch vor der OP meine Bedenken gegen eine Vollnarkose aufgrund mehrerer vorheriger Komplikationen bei OP`s mitgeteilt. Am Tag der anstehenden OP kam eine Narkoseärztin zu mir und hat ein Vorgespräch geführt. Dann hat sie mich 2 Stockwerke die Treppen runter und rauf gehetzt. Nachdem ich danach nicht ohne Luft zu holen beim Zählen von 1 bis 30 noch nicht ganz bei 27 ankam, hat sie eine Narkose verweigert. Eine Narkose über das Rückenmark hat sie unbegründet abgelehnt und ist zu Herrn Dr. Benes in den OP-Raum um dies ihm mitzuteilen. Kurz darauf kam sie wieder zu mir ins Zimmer und meinte ich könne nach Hause gehern und die Praxis würde sich später bei mir melden. Vom 1.4. bis 30.6.25 hat sich die Praxis nicht mehr bei mir gemeldet. Dies ist eigentlich eines "Arztes" unwürdig. Zumindest hätte er in einem Nachgespräch einen alternativen Weg, wie ich zu einer OP komme, mit mir besprechen können. Sich aber wie eine beleidigte Schnecke in sein Häuschen zu verkriechen ist kein seriöser Stil. Einen Patienten so im Regen stehen zu lassen, hätte ich zu Beginn meiner Behandlung in dieser Praxis nicht erwartet.