J
Joshua Handloser
07. June 2026
Wir sind aufgrund von Blutungen in einer frühen Schwangerschaft in die Notaufnahme gekommen. Die Situation war für uns verständlicherweise sehr belastend und wir hatten gehofft, ernst genommen und einfühlsam behandelt zu werden.
Leider wurden wir enttäuscht. Besonders unangenehm war, dass eine Mitarbeiterin im Wartebereich vor anderen Patienten äußerte, es handele sich bei meiner Frau lediglich um die „normale Menstruation“. Eine solche Aussage empfinden wir als unangebracht, zumal bereits positive Schwangerschaftstests und ein zuvor gemessener hCG-Wert vorlagen. Zudem sollten sensible medizinische Themen nicht so besprochen werden, dass andere Patienten mithören können.
Gerade in einer Situation, in der man Angst um eine mögliche Schwangerschaft hat, wünschen sich Betroffene Verständnis, Diskretion und einen respektvollen Umgang. Diesen Eindruck hatten wir leider nicht. Schade, denn gerade die Notaufnahme sollte ein Ort sein, an dem Patienten sich ernst genommen und gut aufgehoben fühlen.
A
Annika Martha
10. May 2026
Jedes Mal wenn ich in der Notaufnahme behandelt wurde, ob mit Bänderriss oder gebrochenem Mittelfuß, wurde ich total nett und kompetent betreut. Besonders Frau Dr. Dewald war bei meinem letzten Besuch sehr zuvorkommend und hat sich bestens um mich gekümmert.
Generell musste ich auch noch nie sehr lange warten, ich würde die Notaufnahme immer wieder weiterempfehlen!
Heute hatte ich sehr starke Blutungen und bin sofort ins Krankenhaus gegangen. Leider war es sehr voll und es gab eine lange Warteschlange, aber die engagierte Krankenschwester war ein Herr hat sein Bestes getan, um allen so schnell wie möglich zu helfen, und hat zusätzlich noch eine zweite Hilfe dazugeholt. Als ich von meiner Blutung erzählt habe, hat er sofort eine Liege gebracht. Zum ersten Mal waren heute innerhalb von einer Stunde alle meine Untersuchungen abgeschlossen.
Bei meinen letzten zwei Besuchen hat es leider sehr lange gedauert mehr als 5std und es war extrem überfüllt, sodass viele Menschen nicht ernst genommen wurden. Heute war es anders. Zum Glück hat der Arzt sogar nach Feierabend weiter Patienten behandelt, und sie haben sich sehr um mich gekümmert – sowohl die zwei Krankenschwestern als auch die zwei Ärzte.
Ich möchte mich von ganzem Herzen bei ihnen bedanken. Sie sind für uns sehr wertvolle und wichtige Menschen.
A
Alexandra Weissmann
07. February 2026
Ich kann überhaupt nichts schlechtes über das Krankenhaus sagen. War am Donnerstag 9 Stunden dort und bin gependelt zwischen Station 9 und Intensiv Station weil beide Eltern dort liegen/ lagen und alle Schwestern, Pfleger und Ärzte waren sehr nett, extrem hilfsbereit, freundlich und sehr zuvorkommend. Selbst mir als Angehörige wurde mehrfach angeboten ob ich Kaffee, Tee, Wasser oder eine heiße Suppe möchte.
Absolut Top und verdient 5 Sterne
S
Sonja Praschberger
03. February 2026
Man hört aktuell viel Negatives über die Gesundheitsversorgung in Deutschland: Engpässe, Personalmangel und enormer Druck auf die Mitarbeitenden. Und ja – auch in Wetzlar ist dieser Druck spürbar. Trotzdem habe ich mich während meines gesamten Aufenthalts jederzeit gut aufgehoben, ernst genommen und sicher gefühlt.
Seit Monaten litt ich unter Schmerzen und Kribbeln in der Hand. Hausarzt, Neurologe und Orthopäde waren ratlos, man tastete sich Schritt für Schritt voran. Als ich jedoch am 16.01.2026 plötzlich über eine Stunde keinerlei Gefühl mehr in der Hand hatte, fuhren wir ins Krankenhaus. Vor Ort war das Gefühl zwar wieder da – umso wichtiger war es, dass sowohl das Pflegepersonal als auch die Ärztinnen und Ärzte mich ernst nahmen. Und das taten sie. Trotz bereits absolvierter 10-Stunden-Schicht nahmen sie sich Zeit, gingen der Ursache gründlich nach und führten mehrere Untersuchungen durch.
Die Diagnose: Gefäßverschluss im rechten Arm. Ich bin 34 Jahre alt, rauche nicht, trinke nicht und bewege mich regelmäßig – also eigentlich rund 30 Jahre „zu früh“ für so etwas. Entsprechend hieß es sofort: ab in den OP.
Für mich war das eine absolute Horrorvorstellung. Ich war zuvor noch nie im Krankenhaus und wurde noch nie operiert. Doch das gesamte OP-Team hat mich ruhig und verständlich aufgeklärt, mit kleinen Späßen die Stimmung aufgelockert und mir wirklich gut zugeredet. Ich habe mich zu jeder Zeit sicher gefühlt.
Nach dem Aufwachen auf der Intensivstation ging es mir gut. Auch wenn die Pflege nach einer OP sehr intensiv und intim ist, wurde ich von den Krankenschwestern unglaublich empathisch, respektvoll und fürsorglich behandelt. Nach der Visite, in der mir das Ausmaß meiner Erkrankung erklärt wurde – was mich emotional sehr getroffen hat – nahm sich der Stationsarzt nach einer kurzen Ruhepause nochmals Zeit für mich, gab mir positiven Zuspruch und war einfach da. Das bedeutete mir sehr viel.
Noch am selben Tag kam ich auf die Gefäßstation. Krankenhaus fühlt sich an wie eine Parallelwelt – fernab vom Alltag, bestimmt durch Untersuchungen, Mahlzeiten und Besuchszeiten. Aber auch hier war ich positiv überrascht. Ja, man merkte dem Personal an, dass es stressig ist und dass sie müde sind. Trotzdem kümmerten sie sich mit großer Herzlichkeit um mich, machten Späße, unterhielten sich mit mir über Serien, brachten mir jederzeit Tee und gaben mir Schmerzmittel, wenn ich sie brauchte. Ich hatte durchweg das Gefühl, dass man sich ehrlich bemüht, den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.
Und auch bei der Nachsorge kann man das Team nur loben. Termine wurden für mich vereinbart, sodass die Wartezeiten für Folgeuntersuchungen kürzer sind, und auch ein Zeitplan mit allen nötigen Informationen, worauf ich nun achten muss wurde erstellt. Nun heißt es der Ursache auf den Grund gehen und dank des Krankenhauspersonals kann ich das nun positiv gestimmt angehen.
Zum Schluss möchte ich einfach Danke sagen:
Danke an die Notaufnahme, die so engagiert herausgefunden hat, was mir fehlt.
Danke an das OP-Team, das meinen Arm gerettet hat und mir Sicherheit gegeben hat.
Danke an die Intensivstation, die mich würdevoll und empathisch betreut hat.
Und danke an das Team der Gefäßstation, bei dem ich lachend genesen durfte und mich jederzeit ernst genommen fühlte.