Die medizinische Betreuung durch die behandelnde Ärztin und das Personal in den Behandlungsräumen war freundlich. Ebenso verlief die Patientenaufnahme im Wartebereich respektvoll.
Bedauerlicherweise wurde die Kommunikation einer Mitarbeiterin am Empfang der Notaufnahme Anfang Januar nachmittags als sehr harsch, wenig empathisch und herablassend wahrgenommen. Meine gesundheitlichen Bedenken wurden dabei deutlich relativiert, obwohl mein Zustand dies nicht rechtfertigte.
Auch gegenüber anderen Patient:innen im Wartebereich, insbesondere einer älteren Dame mit sichtbaren Schmerzen, war der Umgangston wenig einfühlsam und laut.
Gerade in einer Notfallambulanz befinden sich Personen in Ausnahmesituationen.
Ein respektvoller und empathischer Umgang sollte in diesem Umfeld selbstverständlich sein. Die Art der Kommunikation hat Unsicherheit verursacht.
Ich hoffe, dieses Feedback trägt dazu bei, die Kommunikation am Empfang der Notfallambulanz sensibler zu gestalten, da die medizinische Versorgung selbst in Ordnung war.
M
Martha Englmann
07. January 2025
Ich wurde am 31.08 spätnachmittags in Raum 5 geschoben, kam mit 2 netten Sanitätern, die mich mitnahmen, weil ein Herzinfarkt im Raum stand, zur Abklärung und zur Hilfe. Ich hatte keinen, wahrscheinlich war es dann ein Kreislaufzusammenbruch. Es hatte 35 ° an diesem Tag! Ärztin Gogl jedenfalls nahm mich von Sec.1 an nicht ernst und half mir null. Anstelle einer einfachen NaCl-Infusion forderte Sie einen Drogentest und Medikamententest meines Urins an. Ich wurde behandelt wie eine Schwerverbrecherin vor der Scharfrichterin. Oder als wäre ich in eine Polizeikontrolle geraten, vllt mal über einen Berufswechsel nachdenken, Frau Gogl! Es ging mir wirklich sehr schlecht, herzstolpern, erbrechen, Schwindel, Schwäche mit dem Gefühl bald ohnmächtig zu werden, deswegen rief ich die Sani´s. Von diesem Nachmittag dort, dem respektlosen und unglaublich empathielosen Umgang mit mir, bin ich bis heute traumatisiert und werde die Notaufnahme nicht mehr freiwillig betreten. Fr. Gogl ging, ließ mich 2 Std. mit nichts da rum liegen, nichtmal ein Glas Wasser, um mir dann eine liebe empathische junge Ärztin zu schicken, die mir den AB übergab. In diesem beschrieb sie mich als überlagert (komplett aus der Zeit gefallener Begriff, der eine/n Pat. in die Psycherl-Ecke stellen soll), sie bemängelte leises und undeutliches Reden, äh ja, es ging mir richtig schlecht, redet dann noch irgendwer laut und kräftig, OMG usw.! Ich war 24 Jahre Arzthelferin, einen derart unmöglichen AB habe ich niemals schreiben müssen, geht gar nicht. Zuhause ging es mir dann noch schlechter, ich bekam starkes Sodbrennen und restless legs, so stark wie ich es noch nie erlebt habe. Die Nacht war der reine Horror, für mich klar unterlassene Hilfeleistung. Jeder Mensch den ich auf der Straße getroffen hätte, hätte mir mehr geholfen! Frau kommt in die Ambulanz und geht noch kränker wieder nach Hause, so soll es sein!
S
Sebastian Hühn
01. August 2024
Unsere Tochter ist gestürzt und es stand der Verdacht im Raum, dass der Arm evtl gebrochen ist. Also zur Sicherheit hin. Alles ist sehr hell und gut beschildert, sodass man sich gleich gut zurecht finden kann. In der Notaufnahme wurde uns gesagt, dass wir viel Zeit haben sollen. Mit Datenaufnahme, Wartezeit, Untersuchung, Röntgenbilder machen und entwickeln/auswerten waren wir in 2 Stunden durch. Es wurde dann noch operiert und in der Zwischenzeit waren alle sehr nett und freundlich. Die Zimmer sind großzügig und hell. In dem 2er-Zimmer gab es für jeden zwei Safes und einen kleinen Kühlschrank. Zusätzlich gab es reichlich Wasser in 0,5-Liter-Flaschen. Das Bad ist groß und geräumig, wie schon das Zimmer und es gibt auch kostenfrei Duschgel. Da können teilweise Hotels nicht mithalten. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und haben nicht vor wieder zu kommen. Wenn es aber notwendig ist, sehr gerne dort als wo anders.
Auf den Parkplätzen stehen genügend Parkmöglichkeiten zur Verfügung und der Preis ist "normal".
C
Candan Krämer
08. May 2024
Hatte einen Arbeitsunfall bei dem mir 3 Finger zerquetscht wurden. Ich war erst in Landsberg in der Notaufnahme. Hier wurde alles gemacht was Ihnen möglich ist, da das Krankenhaus keine Fachärzte für handchirugie haben, jedoch würde immerhin eine Diagnose durchgeführt. Ich wurde daraufhin direkt nach Murnau verwiesen, da sonst ggf. Bleibende Schaden zurückbleiben könnten. Meine Ärztin aus der Landsberg Notaufnahme hat sogar dort angerufen und alles geklärt damit ich direkt hin fahren kann. Ich würde erwartet werden und solle direkt los. Gesagt getan. In Murnau angekommen war das freundlichste die Dame am Empfang der Notaufnahme. So war es auch ich wurde erwartet. Jedoch nicht wie erwartet von der Fachärztin, wir warteten ca. 2 Std bis wir überhaupt dran gekommen sind. Daraufhin kam eine Unfall Chirurgin und sagte das die Fachärztin wegen der ich extra 70km gefahren bin und die mich erwarten sollte nicht da ist, sie ist in einer OP, diese kann auch noch min 2 Std. dauern. Daraufhin hat sich die unfall Chirurgin mit der Handchirurgin im OP per Telefon ausgetauscht. Am Ende wurde nur die Diagnose aus Landsberg bestätigt und mir eine neue schiene gegeben und nach Hause geschickt ohne Schmerzmittel oder irgendwas. Um 00:00 Uhr daheim angekommen ins Bett und 2 Std. Später mit solch höllischen Schmerzen aufgewacht das ich mich heulend auf dem Boden gekugelt habe wie ein Kind. Habe die schiene entfernt und zack Schmerzen weg.
Fazit: Das schlechteste Krankenhaus in dem ich je war, das es bei dem Stress nicht immer freundlich zugeht, kann ich nachvollziehen und auch verstehen. Aber einen Patienten nicht ordentlich zu behandeln und dann auch noch so abzufertigen ist einfach nicht ok. Ich mache der unfall Chirurgin keine Vorwürfe, sie hat alles ihr mögliche versucht, nur leider nicht ihr Fachgebiet. Ich werde hier definitiv nicht mehr herkommen. Lieber fahre ich 300km zur nächsten Klinik.
Ich möchte meine tiefste Dankbarkeit und Bewunderung für das unglaubliche Team des Krankenhauses ausdrücken, nachdem ich hier mit meiner 14 Monate alten Tochter wegen einer Nagelbettentzündung behandelt wurde. Von Anfang bis Ende fühlten wir uns in den liebevollen Händen des gesamten Teams geborgen, insbesondere in der Nacht, als ihre fürsorgliche Betreuung und die Bereitschaft, mir sogar um 23 Uhr noch eine Mahlzeit bereitzustellen, weit über das hinausging, was man erwarten könnte. Das wunderbare Privatzimmer bot uns einen ruhigen Rückzugsort, in dem ich mich voll und ganz auf das Wohlbefinden meiner Tochter konzentrieren konnte, unterstützt von einem Team, das echtes Mitgefühl und Professionalität in jeder Hinsicht demonstrierte. Diese Erfahrung hat nicht nur gezeigt, wie medizinische Versorgung auf höchstem Niveau aussehen sollte, sondern auch, wie wichtig Empathie und Unterstützung in Zeiten der Not sind. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten – eure außergewöhnliche Fürsorge wird von unserer Familie nie vergessen werden.