Erya Van Achterndyk
01. August 2025
Ich hatte Knieschmerzen. Da Sport mein Leben ist, habe ich Herr Dr. Pries aufgesucht. Ich habe gehofft, von ihm verstanden zu werden, da er der Mannschaftsarzt der THW ist. Pustekuchen. Ich wurde wie eine Nummer behandelt und mit Gonarthrose diagnostiziert. Habe der OP zugestimmt, da sein Versprechen an mich war, dass nach der OP wieder alles gut sein wird. Nichts wurde gut. Ich hatte weiterhin Schmerzen, und das an beiden Knien, obwohl der MRT des rechten knies keine leichte Knorpelschaden aufwies wie das des linkens. Ich sah andere Patienten, Sportler der THW reinkommen. Sie wurden bereits im Flur willkommen geheißen, die Hand gedrückt, ganz höflich in den Behandlungsraum gebeten. Bin mir sicher, dass ihnen nicht sofort eine OP angeboten wurde. Nach zwei Jahren nach der OP hatte ich immernoch Knieschmerzen. Phsyiotherapeuten sagten, ich hätte Patellaspitzensyndrom. Zwei jahre lang wurde diese Erkrankung nicht behandelt. Bis ich dann zu einem Privatarzt gegangen bin, der am Sophienblatt wohnt. Ich nenne explizit den Namen nicht, da ich nicht denke, dass das bei einer Rezension erlaubt ist. Dieser hat unglogen mir eine halbe Stunde lang zugehört und alles notiert, was ich erläutert habe und hat einen ultraschall am Knie gemacht: Siehe da, meine Sehnen waren angeschlagen. Es war sowas von klar, dass ich Jumperknee hatte. Dieser schaute sich meine Hüfte an, die war schief. Daher kann Patellaspitzensyndorm kommen, meint er. Seitdem war ich ein Jahr lang beim Chiropraktiker und seitdem meine Hüfte stabil gerade sind, sind die Beschwerden weg. Meine Sehnen sind geheilt. Da frage ich mich berechtigerweise: Was zur Hölle stimmt nicht mit anderen manchen Ärzten? Ich wurde zu einer überflüssigen OP unterzogen, nahm zig Kilos zu, hatte mit Depressionen zu kämpfen und das nur, weil andere mich wie eine nummer behandelt haben. Ich hoffe, mit dem Geld, was man über mich gewonnen hat, hat man wenigstens was schönes gemacht.